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Von der Idee zur Produktentwicklung in wenigen Monaten

  • 18. Mai
  • 3 Min. Lesezeit

Wie lassen sich Innovationsideen in kurzer Zeit so weiterentwickeln, dass daraus belastbare Entscheidungsgrundlagen für die Produktentwicklung entstehen? Diese Frage stand im Zentrum eines gemeinsamen Innovationsvorhabens von KRONE Trailer, ZUFALL logistics group und weiteren Partnern im Ökosystem des Digital Hub.


Die Herausforderung ist typisch für viele Unternehmen: Ideen sind vorhanden, doch es fehlt häufig an strukturierten Formaten, passenden Perspektiven und der Geschwindigkeit, um daraus schnell validierte Lösungsansätze zu entwickeln.

Genau hier setzte der gemeinsame Ansatz an.



Vom Boostcamp zur eigenen Projekt.Garage

Den Ausgangspunkt bildete das Boostcamp des Digital Hub im Jahr 2024, an dem ZUFALL teilnahm. Dort lernte das Team die Methodik eines kompakten, interdisziplinären Innovationssprints kennen.

Aufbauend darauf wurden über die Boostcamp Academy gezielt Kompetenzen weiterentwickelt.


Das Ergebnis: Das Zufall Lab etablierte 2025 mit der Projekt.Garage ein eigenes Innovationsformat und öffnete dieses bewusst für externe Partner aus dem Hub-Netzwerk.




Mit KRONE kam ein Unternehmen hinzu, mit dem bereits eine vertrauensvolle Zusammenarbeit bestand. Diese Kombination aus bestehender Beziehung und offenem Innovationsformat bildete die Grundlage für das gemeinsame Projekt.


Co-Creation unter realen Bedingungen

Im Rahmen der Projekt.Garage arbeiteten cross-funktionale Teams aus Unternehmensvertreter:innen, Startups, UX-Expert:innen sowie weiteren externen Perspektiven intensiv an einer vertraulichen Innovationsidee.

Innerhalb weniger Tage entstand durch:

  • frühes Kundenfeedback

  • Hypothesen-Checks

  • Mock-up-Tests

ein erster validierter Pretotype.


Dieser wurde im nächsten Schritt durch die FH Münster weiterentwickelt: Ein studentisches Team entwickelte einen Prototypen, der anschließend im Marktumfeld getestet wurde.

Ende 2025 konnte die Lösung schließlich in die interne Produkt- und Engineering-Weiterentwicklung bei KRONE übergeben werden – die gesamte Umsetzungsphase bis zur Übergabe in die Organisation dauerte rund sechs Monate.

(Hinweis: Der konkrete Use Case kann aus Wettbewerbsgründen aktuell nicht öffentlich gemacht werden.)


"Nur wer an der Zukunft arbeitet, wird sie auch erreichen! Für diese Arbeit braucht es ein Problem, das gelöst werden soll + Expert:innen und Mut es anzugehen. Wir haben mit dem Digital Hub, Krone und anderen für 3,5 Tage diesen Mut-Raum geschaffen. Und ja, das war harte und tolle Arbeit."  (Steffen Obermann, ZUFALL)


Schnelligkeit durch Fokus und frühe Validierung

Ein zentraler Erfolgsfaktor war die konsequente Ausrichtung auf frühe Validierung und klare Entscheidungsgrundlagen.




„Der Speed kam vor allem durch den klaren Fokus und das frühe Kundenfeedback: In wenigen Tagen hatten wir eine deutlich belastbarere Entscheidungsgrundlage, bevor wir intern größere Entwicklungs-ressourcen binden.“ (Maximilian Birle, KRONE)

Durch das fokussierte Sprint-Format konnten Iterationsschleifen reduziert und Entwicklungsaufwände gezielter eingesetzt werden – dort, wo der Nutzen für Kund:innen frühzeitig bestätigt war.


Schaubild des gemeinsamen Projekts

Learnings aus dem Projekt

Das Projekt zeigt exemplarisch, was möglich wird, wenn Unternehmen gezielt auf offene Innovationsformate setzen:

  • Kompakte, methodisch strukturierte Formate beschleunigen Innovationsprozesse deutlich.

  • Cross-funktionale Teams erhöhen Perspektivenvielfalt und Validierungsqualität.

  • Frühe Einbindung von Kund:innen reduziert Risiken in späteren Entwicklungsphasen.

  • Innovationsökosysteme ermöglichen es, solche Ansätze ressourceneffizient zu testen und zu skalieren.


Rolle des Digital Hub: Struktur, Netzwerk und Befähigung

Der Digital Hub hat die Zusammenarbeit ganzheitlich unterstützt: durch den Aufbau der Partnerschaft zwischen KRONE und ZUFALL, die Konzeption und Durchführung des Boostcamps sowie die Strukturierung des Innovationssprints. Ergänzend sorgte er für die Vernetzung mit relevanten Partnern und begleitete den Prozess methodisch und moderativ.


Gemeinsam mit dem zufall.lab entstand so ein Umfeld, das gezielt Co-Creation, externe Perspektiven und frühes Kundenfeedback zusammenbringt.




„Genau so können wir Innovationen in Logistik und Handel skalieren: indem wir neue Innovationsformate bereitstellen, aber auch unsere Partner befähigen, sie selbst aufzubauen und weiterzuführen.“ (Aileen, Digital Hub)

Ausblick: Skalierung durch Befähigung

Ein besonderer Aspekt: ZUFALL entwickelt das Format konsequent weiter und wird die Projekt.Garage künftig eigenständig durchführen. Gleichzeitig bleibt der Digital Hub als Netzwerk- und Enabler-Struktur zentral – insbesondere für das Zusammenbringen der richtigen Partner.


Der Ansatz zeigt: Innovation entsteht nicht nur durch neue Ideen – sondern durch die Fähigkeit, sie gemeinsam schnell in die Umsetzung zu bringen.

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